Einen "Kulturellen Schmelztiegel" könnte man das heutige Malaysien nennen. Hier lebt eine Vielfalt von verschiedenen ethnischen Gruppen und Kulturen, ein Paradebeispiel von Multikulturismus. Ganz grob gesagt, könnte man Malaysia in zwei große ethnische Gruppen aufteilen: erstens die Ureinwohner mit ihrer faszinierenden Kultur, die als Bumiputera bezeichnet werden und zum Zweiten eine große Gruppe der chinesischen und indischen Bevölkerung, die mit ihren Sitten und Gebräuchen zu dem bunten Völkergemisch beitragen.
Malaysien ist ein multikulturelle Nation von freundlichen und warmherzigen Menschen. Die Gesamteinwohnerzahl beläuft sich auf 17.9 Million Menschen. Davon leben 14.6 Mio auf dem Festland Malaysias und 3.3 Mio. auf den Inseln Sabah and Sarawak. Die islamische Religion ist zwar die Hauptreligion, doch garantiert die Malaysische Verfassung ein Recht auf freie Religion. Islam, Christentum, Hinduismus, Buddhismus, Taoismus und Sikhismus, alle Weltreligionen sind vertreten. Man wird überrascht sein, wie viele Moscheen, Tempel und Kirchen im Lande zu finden sind. Bedingt durch die geographisch strategische Position zwischen dem Indischen Ozean und dem südlichen Chinesischen Meer, war Malaysia schon lange ein bedeutender Knotenpunkt für Händler und Reisende. |
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Wetter Malaysia hat so ziemlich das ganze Jahr über tropische Temperaturen. Tagestemperaturen liegen um 32 C und nachts 22 C. Natürlich ist es etwas kühler in höheren Lagen. Mit Regenfällen von 200-250 cm pro Jahr ist zu rechnen. Je nach Reiseplanung muß entsprechende Bekleidung mitgenommen werden. Das Klima im Osten von Malaysien entscheidet sich deutlich vom Westen. Der Osten bekommt zwischen November und Februar voll den Monsun ab. Dagegen ist der Westen durch die Barisan Titwansa Bergkette geschützt. Die häufigsten Regenfälle sind hier in den Monaten März und April. Borneo liegt nördlich des Äquators (zwischen 1 - 8 Grad) und ist entsprechend heiß und stickig das ganze Jahr über.
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Tauchen Die besten Tauchplätze Malaysiens sind bei Borneo. Wer einmal bei Sipadan, Kapalay und Layang Layang getaucht ist, kommt schon allein beim Gedanken daran ins schwärmen.
Es gibt 11 markierte Tauchspots. Alle Tauchgänge sind an Steilwänden. Im südlichen und östlichen Teil von der Insel ist es jedoch möglich in flacherem Gewässer zu tauchen. Sipadan ist klein, eigentlich winzig. Tauchspots sind so dicht beieinander, dass man manchmal an einem Tauchspot abtaucht und am anderen wieder auftaucht. Hier ist eine kurze Beschreibung von einigen der Tauchspots:
Drop Off - wird als der beste Strandtauchspot der Welt bezeichnet. Nur 5 - 6 m vom Strand fällt eine Wand 800 m in die Tiefe, sie zählt zu den 5 besten Spots der Welt. Verschiedenste Arten von Korallen, Schildkröten, Feuerfische, Riff Fische in allen Formen und Farben. Der Eingang in die Turtle Cavern ist ebenfalls hier entlang der Wand in ca. 22 m Tiefe. Bei Nachttauchgängen entdeckt man vielleicht den riesigen Büffelkopf Papageienfisch (1½ zu 2 Meter) schlafend an der Wand.
Turtle Cavern - Sipadan ist berühmt für seine Bewohner, die Green Turtles und die kleineren Karettschildkröte. Früher wurde spekuliert, dass die Caverne so eine Art Mausoleum wäre und, dass die Tiere hierher zum Sterben kommen würden. Allerdings gibt es eine viel plausiblere Erklärung, vermutlich haben sich die Schildkröten bei Nacht in der Caverne verirrt und sind dann ertrunken. Daher nicht verwunderlich, dass Sipadan's Resort Operators darauf bestehen , dass alle Taucher in Begleitung eines lokalen Divemasters sind, die in das Labyrinth der Caverne abtauchen möchten. Innerhalb der Caverne ist man dann froh, dass man einen Local Guide dabei hat, denn die Skelette von Besuchern, die ihren Weg nicht mehr nach draussen fanden, lassen doch etwas frösteln selbst im tropischen Gewässer. Tiefer in der Caverne haben seltene Fische, die sich dem schwachen Licht angepasst haben, ihr zuhause.
Barracuda Point - Ein fantastischer Tauchspot mit einer enormen Artenvielfalt. Wie der Name schon andeutet, hier ist das Zuhause der Barrakudas und damit auch Großfischaktivität. Mit Sicherheit begegnet man großen Schwärmen von Barrakudas, Grauen Riffhaien und Weißspitzen-Riffhaien. Die Schwärme sind riesig. Die Strömung ist sehr stark. Es mag keine Garantie fürs Tauchen geben, doch die Chance, dass man sich plötzlich inmitten eines Schwarms von Barrakudas befindet, ist sehr groß. Zwergpferdchen, Nadelpferdchen etc. gibt es hier auch. Selbst die ganz seltenen Schaukelfische, aussergewöhnliche kleine Nacktschnecken und natürlich auch Leoparden-Drückerfische. Tauchen hier beginnt relativ tief bei 25 m plus und endet mit viel Zeit auf ca. 8 m.
Dies sind nur wenige Tauchspots die Sipadan zu bieten hat. Man darf versichert sein die anderen, Coral Gardens, White Tip Avenue, Turtle Patch, South Point, Staghorn Crest, Hanging Gardens, Lobster Lair, North Point und West Ridge sind ebenfalls unvergessliche Tauchabenteuer.
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