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Du bist hier: Startseite1 / Verwirklichte Reiseträume2 / Manuel von Tropical Seas in Saudi Arabien

Tauchsafari auf der Saudi Explorer – Saudi-Arabien

Reisezeit: 16.–23.11.2025
Autor: Manuel Schmidt
Unterwasserfotos: Marco Giammona, www.giammona.ch

Berichte über Tauchsafaris in Saudi-Arabien fallen sehr unterschiedlich aus und auch unsere letzte Gruppenreise dorthin musste wegen kurzfristig geänderter Anforderungen vor Ort abgesagt werden. Um mir selbst ein klares Bild zu machen, bin ich spontan auf die Saudi Explorer gegangen und habe eine Woche lang getaucht. Davor waren eigentlich zwei Nächte in Riyahd geplant.

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Anreise

Für die Überstellfahrt der Saudi Explorer von Yanbu nach Jeddah (Nord → Süd) vom 17.11.–23.11.2025 gab es die beste Verbindung mit Saudi Arabian Airlines via Riyadh.
Also saß ich am Freitag, 14.11., im Flieger, beendete den ersten Film, bevor der Flieger überhaupt abhob. Ja genau: Flugausfall. Umbuchung auf Samstag. „Na gut“, dachte ich, „dann habe ich wenigstens noch einen halben Tag in Riyadh.“
Auch dieser Flug wurde auf Sonntag verschoben. „Gott sei Dank bin ich kein Kunde“, dachte ich mir.

Riyadh – 16.11.2025 (8 Stunden Zwischenstopp, 1 Stadtspaziergang)

Ein wenig dem verlorenen Tag in Riyadh hinterhertrauernd, machte ich mich vom Domestic Airport spontan in die Stadt, um die Wartezeit von rund 8 Stunden zu überbrücken. Es war angenehm warm. Uber funktioniert gut, die 30-minütige Fahrt hätte ca. 20 Euro gekostet.

Ich entschied mich trotzdem für die Metro (Linie U4) bis KAFD (King Abdullah Financial District): ohne Umsteigen, für rund 1 Euro. Ticketkauf am Eingang problemlos per Kreditkarte (kein separater Automat notwendig).

Der Einstieg in den Zug war allerdings gleich die erste kleine Kulturfrage: Single Men, Women Only oder Family. Etwas verunsichert setzte ich mich ins Family-Abteil (dort gehörte ich auch nicht hin, habe ich dann auch herausgefunden).

Die U-Bahn ist super modern, bequem und erwartungsgemäß kalt. Mit Schal, Mütze und Pullover überstand ich die ca. 30 Minuten mit wenigen Haltestellen souverän.

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KAFD (oben im Bild) ist das moderne Finanzdistrikt und ideal für einen kurzen Spaziergang zwischen den Flügen. Auf der Terrasse eines stylischen Cafés, einen Spanish Latte schlürfend (45 SAR / ca. 10 Euro), beobachtete ich am Sonntagabend gegen 23 Uhr das Treiben: Viele Männer im weißen Gewand mit rotem Kopftuch, viele Frauen schwarz verschleiert (oft mit Augenschlitz). Wo Augen sichtbar waren, wurde mit Schminke herausgeholt, was möglich war, Handtaschen waren ein weiteres Unterscheidungsmerkmal. Dazwischen: vereinzelt saudische Frauen ohne Kopftuch, ein Pärchen, das öffentlich Händchen hielt, asiatische Kellnerinnen und westliche Frauen ohne Kopftuch.

Zurück ging es dann doch mit Uber, weil ich die letzte Metro um Mitternacht verpasste. Ich versuchte zuerst „lokal“ zu verhandeln, um wenigstens in die Nähe des Uber-Preises zu kommen, am Ende gewann trotzdem: Uber.
Der vorab gekaufte eSIM-Datentarif (für 5 Euro) war dabei Gold wert.

Tauchsafari auf der Saudi Explorer (17.11.–22.11.2025)

Mit einem äußerst komfortablen Flieger erreichte ich um 05:30 Uhr morgens die nördlich gelegene keine Stadt Yanbu und stand nach ca. 20 Minuten Autofahrt, endlich an Bord der Saudi Explorer.

Tauchsafaris in Saudi-Arabien (Rahmenbedingungen)

Seit Corona werden wieder Touristenvisa erteilt. Aktuell haben laut Informationen vor Ort nur drei Liveaboards eine Lizenz für Tauchausfahrten. Letztes Jahr wollten ägyptische Boote Touren in den Gewässern von Saudi-Arabien anbieten, dieser Plan wurde aber von der Regierung verhindert. Die saudischen Riffe werden zudem reguliert und abschnittsweise über mehrere Monate gesperrt.

Kommerzieller Fischfang scheint (zumindest in den befahrenen Gebieten) kaum stattzufinden, verfangene Netze und Leinen sahen wir dennoch ab und zu. Nachts waren keine Fischerboote am Horizont sichtbar (in manchen Teilen Asiens ist der Horizont nachts ja eher eine Lichterkette). Tagsüber waren vereinzelt kleine Boote draußen, die mit Handleinen fischten, wirkte wie Sportfischerei.

Das Boot: Saudi Explorer

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Die Saudi Explorer wird von einem italienischen Management betrieben. Die Kommunikation vorab war gut, und auch bei meinen Anreiseproblemen wurde schnell und lösungsorientiert reagiert.

Technische Details findet ihr wie gewohnt auf unserer Homepage. Da ich selbst viele Monate als Guide auf dem Safariboot MV Keana arbeite, hier mein persönlicher „Boots-Blick“:
Die Saudi Explorer ist ein Stahlschiff und macht insgesamt einen sehr soliden Eindruck. Kein schwimmendes Hotel, sondern ein Boot, das auch größere Wellen wegsteckt. Es liegt ruhig im Wasser. Da es unter den Saudi-Booten, die wir anbieten, auch das Günstigste ist, starte ich fairerweise mit den kleinen „Haken“:

  • Restaurant unter Deck: Es ist funktional – ein Raum zum Essen, mehr nicht.
  • Essen:Wirklich sehr gut, ägyptisch geprägt. Morgens gibt es immer weiße Bohnen (Ful), Eier in allen Varianten, verschiedene Käsesorten, dünnes Fladenbrot, Falafel/Tahini, Joghurts und Müslis. Mittag- und Abendessen ebenfalls stark – für jeden etwas dabei. Ich persönlich mochte besonders die schwarzen, nicht gefärbten Oliven.
  • Finish/Details:Gute Substanz, aber beim „Finishing“ merkte man, dass wohl wenig Zeit blieb: unsauber gefüllte Fugen,, weiße Farbe stellenweise drübergemalt.
  • Fenster/Klima:Keine Fenster zum Öffnen (wie bei vielen Booten). Die Klimaanlage ist eher grob regulierbar – kleinste Stufe war mir etwas frisch (ich bin aber auch eine Frostbeule). Ganz aus ist keine Option.

Unterm Strich: Das sind für mich Nebensachen, die eine gute Tauchsafari nicht verhindern.

Crew & Service (hier wird man verwöhnt)

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Chef-Guide ist Andrea, ein erfahrener Guide aus Italien, der seit rund 20 Jahren auf Safari-Booten unterwegs ist. Zweiter Guide ist Osama, ein Ägypter, sehr erfahren und fließend in Italienisch. Der Rest der Crew ist überwiegend ägyptisch, eine Person kommt aus dem Jemen.

Service ist, wie man es auch aus Ägypten kennt, wirklich top: Hier wird einem jeder Wunsch fast von den Lippen abgelesen. Beim Anziehen der Ausrüstung wird selbstverständlich geholfen, alles läuft aufmerksam, freundlich und angenehm effizient. Nach dem Tauchgang gab’s oft heiße Schokolade oder frische Fruchtdrinks – und nach dem dritten Tauchgang warteten schon die nächsten Snacks.

Ein Punkt, den man wissen muss: Alkohol gibt es nicht und er darf auch nicht mit an Bord genommen werden.

Tauchen (viel Ruhe, viel Riff, sehr viel Barrakuda)

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Nach der obligatorischen Passkontrolle im Hafen (durch einen Herrn in Militäruniform) ging die Tour los. Getaucht wird vom Zodiac, mit bis zu 4 Tauchgängen pro Tag: drei geführte Tagtauchgänge und an drei Tagen ein ungeführter Nachttauchgang. Während der gesamten Tour sahen wir kein anderes Tauchboot. Wir waren wirklich immer allein am Platz!

Alle Taucher an Bord waren sehr erfahren. Es gab zwei Gruppen nach Erfahrung. Nitrox war möglich – der Guide tauchte aber Luft, da Hammerhaie oft im 40–45 m Bereich gesichtet werden. Im Briefing wurde klar kommuniziert: Wer lieber flacher wartet, kann das tun und bei Sichtung entsprechend tiefer gehen. Insgesamt fühlte ich mich sehr sicher, man sollte aber wissen: Die nächste Druckkammer wäre in Jeddah, etwa einen halben Tag entfernt.

  • Sicht: meist sehr gut
  • Wassertemperatur: 29 °C, angenehm warm
  • Strömung: eher wenig (für Action-Fans: da hätten wir mehr vertragen)

Highlight waren die Riffe der „Seven Sisters“. Wir tauchten oft an den Plateaus, schön bewachsen mit Hart- und Weichkorallen. Und dann: Barrakudas, und zwar nicht „ein paar“, sondern in großen Schwärmen, teilweise wie riesige Säulen im Wasser. So große Barrakuda-Schwärme hatte ich persönlich noch nie gesehen.

Hammerhaie sollen sich unter diesen Schwärmen häufig zeigen – bei uns leider nicht. Und damit sind wir beim Fazit.

Lohnt sich eine Tauchsafari in Saudi-Arabien?

Wichtig: Ich war nur eine Woche vor Ort. Ein Fazit „aus einem Einzelschicksal“ wäre unfair, deshalb stütze ich mich hier zusätzlich auf mehrere Gespräche mit Guide und Profi Andrea.

Meine Kurzfassung nach den Interviews: Ja, es lohnt sich auf jeden Fall – aber zur richtigen Reisezeit zwischen Februar und Mai und zwar im Süden bei den Farasan Banks (oder noch weiter südlich). Dort fährt das Boot von Ende November bis Mai. Auch sind die Wassertemperaturen mit mindestens 27 °C und Lufttemperaturen Luft mit rund 30 °C angenehm warm. Der Wind kommt meist aus dem Süden und ist ebenso warm. Also wirklich eine gute Möglichkeit, um dem Winter zu entkommen.

Taucherwartungen laut Guide Andrea für Februar–Mai:

  • Hammerhaie auf vielen Touren sehr wahrscheinlich
  • Seidenhaie zum Teil „garantiert“ direkt unterm Boot (Highlight)
  • Dazu: Viel Ruhe, oft allein im Wasser, generell gute Chancen auf Haie oder Mantas

Spannend fand ich auch den Naturaspekt im Süden: Inseln teils mit Mangroven, gute Chancen auf Zugvögel und nistende Arten. Andrea zeigte mir Highlights am Handy (u.a. Merops persicus, Sula leucogaster) einige Vögel landeten sogar am Boot.

Was man realistisch einplanen muss:

  • Anreise:Direktflug ca. 6 Stunden, oft aber via Istanbul (Turkish) oder Kairo
  • Kosten: 1500 Euro für eine Woche Safari auf der Saudi Explorer + Flug oft um 800 Euro
  • Preis-Leistung:In Saudi-Arabien bekommt man in dieser Preisklasse nicht „gleich viel Boot“ wie in Ägypten – höhere Kosten vor Ort schlagen durch.

Unterm Strich: Wer Highlights (Haie) + Einsamkeit + besondere Riffe sucht und zur idealen Saison in den Süden geht, bekommt etwas, das man nicht überall findet. Wer rein aufs „Luxusboot-Gefühl pro Euro“ schaut, ist in anderen Destinationen eventuell besser aufgehoben.

Ich hatte eine tolle Zeit und würde zur besten Reisezeit sehr gerne wiederkommen, dann am liebsten mit 2–3 Nächten in einer Stadt vor Ort (mit etwas weniger „Bonusprogramm“ bei der Anreise).

Im Namen des Tropical Seas Teams freuen wir uns auf eure Anfragen für Saudi-Arabien und beraten euch gerne.

Liebe Grüße

Manuel Schmidt

Manuel Schmidt

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